Pistor versorgt die Gastronomie, Bäckereien und den Gesundheitsmarkt  mit Lebensmitteln und Verbrauchswaren. Im Mai 2025 nahm das  Unternehmen in Sennwald eine 9'000 Quadratmeter grosse 
Verteilzentrale für den Ostschweizer Markt in Betrieb. "Wir sind mit  dem Start sehr zufrieden", resümiert COO Thomas Gasser. "Dank unserer regionalen Präsenz können wir unserer Kundschaft höhere 
Lieferfrequenzen bieten und einen engen Draht mit ihr aufbauen.  Ausserdem wollen wir neue Betriebe für Pistor gewinnen, vor allem in  der Gastronomie." Täglich verteilen derzeit 11 Lastwagen Bestellungen an Kundinnen und Kunden in den Kantonen Thurgau, St. Gallen,  Appenzell (AI/AR), Graubünden, Glarus sowie im Fürstentum 
Liechtenstein. Pro Tag kommen durchschnittlich 40 Tonnen Ware  zusammen. Der logistische Betrieb funktioniere bereits auf hohem  Niveau, wenn auch noch nicht ganz fehlerfrei, so Gasser: "Wir haben  ein neues Team von 16 Mitarbeitenden auf die Beine gestellt. Es  leistet sehr gute Arbeit und wird sich künftig immer besser 
einspielen."

Dank Bahntransport: weniger Strassenkilometer und CO2-Ausstoss

Das erste Betriebsjahr der neuen Verteilzentrale hat gezeigt: Pistors Nachhaltigkeitskonzept greift. Die Grosshändlerin transportiert jeden Tag 40 Tonnen Ware nachtsüber mit dem Zug vom Hauptsitz in Rothenburg
nach Sennwald. Dadurch wurden bislang fast 1,3 Millionen  Nettotonnenkilometer von der Strasse auf die Schiene verlegt. Zudem  deckt die Photovoltaikanlage auf dem Dach einen Teil des  Energiebedarfs: Bislang wurden rund 392`000 kWh Strom produziert -  das entspricht dem Jahresverbrauch von 87 Schweizer Haushalten. Weil 
die Heizenergie aus Erdwärme stammt, wird das Gebäude vollständig  durch erneuerbare Quellen versorgt. Ergänzt wird das  Nachhaltigkeitskonzept durch einen Erdspeicher und eine  Regenwasser-Waschanlage für Last- und Bahnwagen.
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Patrick Eigenmann, Verantwortlicher Unternehmenskommunikation
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