Bereits 2007 stiegen Mosimanns Söhne Philipp und Mark in die Geschäftsleitung ein. Bei ihnen sei die Marke Mosimann’s in besten Händen, ist Mosimann überzeugt: «Sie beschreiten sowohl mit dem renommierten Private Dining Club als auch mit dem Fokus auf internationale Grossanlässe neue Wege. Der Anspruch an höchste Qualität und beste Organisation aber bleibt unverändert.»

Als Wirtesohn in Nidau aufgewachsen, ist Mosimann 1975 mit 28 Jahren Küchenchef des renommierten Dorchester Hotels in London geworden. Er führte das Haus mit Michelin-Sternen und machte sich 1988 mit Mosimann’s Private Dining Club im eleganten Londoner Stadtteil Belgravia selbständig.

Mosimann kochte in 80 Küchen in Städten rund um die Welt. Sein Gespür für Medienarbeit machte ihn schnell populär. Er war einer der ersten Fernsehköche. «Ich durfte über 1000 junge Köche ausbilden, ein Dutzend Kochbücher schreiben und unzählige Freundschaften schliessen – mein Berufsleben war eine einzige fantastisch Reise als Koch, Unternehmer und Arbeitgeber.»

Mit seiner Frau Kathrin wird Anton Mosimann zwischen London und Montreux pendeln. Der passionierte Sammler will sich nun auch etwas intensiver seinem Museum am César Ritz College in Le Bouveret am Genfersee widmen. The Mosimann Collection beherbergt unter anderem Mosimanns Sammlung von rund 6000 Kochbüchern aus fünf Jahrhunderten, darüber hinaus eine Galerie mit 265 Schwarz-Weiss-Fotografien von Rockstars und Adeligen, Sportgrössen und Weltenlenkern - «von spannenden Menschen aus der ganzen Welt, für die ich während sechs erlebnisreichen Jahrzehnten kochen durfte».