IN EIGENER SACHE: Das Pauli Magazin bleibt kostenlos. Für den Rest gibt es SCHWEINSKOTELETTE. Lösen Sie ein Abo und unterstützen Sie unabhängigen Branchenjournalismus.
Ein Abo kauft nicht nur Inhalte. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass unabhängiger Branchenjournalismus erwünscht ist. Weil klassische Werbung diese Arbeit immer weniger trägt, bündeln wir unsere vertieften Recherchen, Analysen und Fachartikel künftig auf SCHWEINSKOTELETTE. Das Pauli Magazin bleibt frei zugänglich – für die Tiefe braucht es künftig Unterstützung.
Text: Romeo Brodmann
Seit Jahren ist Das Pauli Magazin kostenlos. Das bleibt auch so. News, Branchenmeldungen, Hinweise, Veranstaltungen und der ganz normale gastronomische Wahnsinn werden weiterhin frei zugänglich sein.
Was sich ändert, ist die Tiefe.
Eigene Recherchen, Fachartikel, Analysen, Kommentare, Kochkunde, Hintergründe und Texte, in denen viel Arbeit, Erfahrung und manchmal auch Ärger stecken, erscheinen künftig noch auf Das Pauli Magazin, die vollständigen Inhalte allerdings befinden sich hinter der Bezahlschranke – SCHWEINSKOTELETTE ist die neue Bezahlplattform von Das Pauli Magazin und kann hier abonniert werden.
Das Branchenmagazin finanzierte sich lange über Werbung. Auch deshalb, weil sich in der Gastronomie schon vor Jahren gezeigt hat, dass die Bereitschaft, ein klassisches Fachmedien-Abo zu bezahlen, stark geschwunden ist. Trotzdem waren wir überzeugt, dass die Branche ein unabhängiges Fachmedium braucht, das nicht nur über sie schreibt, sondern sich gelegentlich auch für sie einmischt – gerade dann, wenn politische oder wirtschaftliche Kräfte deutlich grösser sind als jene, die ihnen gegenüberstehen. Also blieb Das Pauli Magazin frei zugänglich und sollte sich über Werbung tragen.
Nur hat sich der Werbemarkt verändert. Nicht unbedingt zu unseren Gunsten. Viele Zulieferer, die von einer starken Gastronomie leben, betrachten Kommunikation heute vor allem aus der Perspektive des unmittelbaren eigenen Nutzens. Ob sich daneben noch jemand journalistisch für die Branche einsetzt, politische Entwicklungen kritisch begleitet oder unbequeme Themen aufgreift, ist für ihre Mediaplanung oft drittrangig.
Gleichzeitig ist der Wunsch nach redaktioneller Aufmerksamkeit ungebrochen: PR-Agenturen schicken weiterhin ihre Botschaften, wünschen Artikel, Platzierung und Reichweite – vorzugsweise redaktionell und vorzugsweise gratis. Das ist ein interessantes Geschäftsmodell. Nur nicht für uns.
Deshalb ziehen wir eine einfache Konsequenz: Das Pauli Magazin bleibt das offene Schaufenster. SCHWEINSKOTELETTE wird der Ort für das, was Substanz, Recherche, Fachwissen und Zeit braucht. Ein Abo ist dabei mehr als der Zugang zu Artikeln. Es ist auch eine Loyalitätsbekundung gegenüber einem unabhängigen Fachmedium, das sich erlaubt, Fragen zu stellen, zu widersprechen und sich für die Branche einzumischen, wenn es nötig ist.
Auf Das Pauli Magazin gibt es weiterhin den Anriss. Wer weiterlesen, im Archiv stöbern und auf die vollständigen Fachinhalte zugreifen will, findet sie auf SCHWEINSKOTELETTE.

