Interessante Artikel aus der Presse Woche 34: Weltfremde Stellenmeldepflicht: Sie gehört reformiert. Oder abgeschafft | Mit Kräutern die Welt retten: Vertical Farming | Würden Sie einen Kredit aufnehmen, um die Lebensmittel von dieser Woche zu kaufen? | Welche Cocktails passen auch zum Gourmet-Menü? | Fachkräftemangel in der Gastronomie: «Ich bin wieder an einem Punkt, an den ich nie zurückwollte» | Aufstand der Wirte: «Kein Katar in meiner Kneipe» | Love Motels in Brasilien: «Wir wollen hier anders über Sex reden».
+ Das Beispiel Zürich zeigt, wie weltfremd die Regeln der Stellenmeldepflicht sind. Sie gehört reformiert. Oder abgeschafft (Neue Zürcher Zeitung)
Zürcher Betriebe schreiben Stellen aus, ohne dass sie tatsächlich Bewerbungen entgegennehmen wollen. Für den Kanton ist das kein Problem. Für Bern schon (Paid Content | Neue Zürcher Zeitung)
+ Mit Kräutern die Welt rettenVertical Farming – Landwirtschaft im Regal (Video Podcast | Tagesanzeiger)
Streng kontrolliert, hoch technisiert – und der Salat hält doppelt so lang (Paid Content | Tagesanzeiger)
+ Würden Sie einen Kredit aufnehmen, um die Lebensmittel von dieser Woche zu kaufen? (New York Times | dnyuz.com)
Would You Take Out a Loan to Buy This Week’s Groceries? (New York Times | dnyuz.com)
+ Welche Cocktails passen auch zum Gourmet-Menü? (Welt)
+ Fachkräftemangel in der Gastronomie: «Ich bin wieder an einem Punkt, an den ich nie zurückwollte»(Paid Content | Zeit)
+ Menschenrechte: Aufstand der Wirte: «Kein Katar in meiner Kneipe» (Berliner Zeitung)
Kein Katar in meiner Kneipe: Kneipen-Boykott der Katar-WM sorgt für Diskussionen (WDR1)
+ Love Motels in Brasilien: «Wir wollen hier anders über Sex reden» (Spiegel)
Das Beispiel Zürich zeigt, wie weltfremd die Regeln der Stellenmeldepflicht sind. Sie gehört reformiert. Oder abgeschafft (Neue Zürcher Zeitung)
Die Stellenmeldepflicht gaukelt eine Welt vor, in der sogar Branchen wie die Gastronomie von hoher Arbeitslosigkeit betroffen sind. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Kein Wunder, suchen nun sogar kantonale Behörden nach Wegen, das Regelwerk kreativ zu umgehen.
Zürcher Betriebe schreiben Stellen aus, ohne dass sie tatsächlich Bewerbungen entgegennehmen wollen. Für den Kanton ist das kein Problem. Für Bern schon (Paid Content | Neue Zürcher Zeitung)
Vertrauliche Abmachungen zwischen der Volkswirtschaftsdirektion und Zürcher Unternehmen sorgen beim Seco für Unruhe. Ein Lehrstück über Bürokratie zu Zeiten des Fachkräftemangels.
Mit Kräutern die Welt retten: Vertical Farming – Landwirtschaft im Regal (Video Podcast | Tagesanzeiger)
«Wir verkaufen eine Vision. Eine Vision einer besseren Welt». Kein Müll, keine Pestizide, keine Transportwege; Vertikal Farming.
Streng kontrolliert, hoch technisiert – und der Salat hält doppelt so lang (Paid Content | Tagesanzeiger)
Landwirtschaft in Hochhäusern: Bis zu 15 Mal aufeinander gestapelt, gedeihen in den vertikalen Farmen von Yasai Basilikum, Minze und Salat. Ein nachhaltiges Modell für die Zukunft?
Würden Sie einen Kredit aufnehmen, um die Lebensmittel von dieser Woche zu kaufen? (New York Times | dnyuz.com)
Josh Roberts hat nicht zweimal darüber nachgedacht, einen Kredit aufzunehmen, um Lebensmittel zu bezahlen. Zu Beginn der Pandemie verdiente er 16,50 Dollar pro Stunde in einem Technologieunternehmen in Cincinnati und unterstützte seine Schwester und ihre Freundin. "Wir verdienten einfach nicht genug zum Leben", sagte er. Also begann er, Lebensmittel online mit einer virtuellen Kreditkarte von Klarna zu kaufen, einem "Jetzt kaufen, später bezahlen"-Service, der es ihm ermöglichte, die Zahlungen in kleinere Raten aufzuteilen, die über mehrere Wochen hinweg zinsfrei geleistet werden konnten.
Schon bald gab der 30-jährige Roberts regelmäßig mehr Geld für Lebensmittel aus als er konnte - Hähnchenbrust, Bananen, Chips, Müsli. Er geriet in Zahlungsverzug und schuldete Klarna schließlich mehr als 1.000 Dollar, davon schätzungsweise 100 Dollar an Verzugszinsen. Er hatte bereits etwa 11.000 Dollar Schulden bei einem Studenten und weitere 2.000 Dollar an unbezahlten Arztrechnungen.
"Ich möchte mich nicht für ein Zuckerbrot verschulden", sagte er. "Aber man muss tun, was man tun muss."
Would You Take Out a Loan to Buy This Week’s Groceries? (New York Times | dnyuz.com)
Josh Roberts didn’t think twice about taking out a loan to pay for groceries. It was early in the pandemic, and he was making $16.50 an hour working for a technology company in Cincinnati while supporting his sister and her girlfriend. “We were just not making enough to live,” he said. So he started buying groceries online using a virtual credit card from Klarna, a “buy now, pay later” service that allowed him to break payments into smaller installments that could be made over several weeks, with no interest.
Soon Mr. Roberts, 30, was regularly spending beyond his means on food — chicken breasts, bananas, chips, cereal. He fell behind on payments, and ended up owing more than $1,000 to Klarna, an estimated $100 of it in late fees. He already had about $11,000 in student debt, and another $2,000 in unpaid medical bills.
“I don’t want to be in debt for a carrot,” he said. “But you have got to do what you’ve got to do.”
Welche Cocktails passen auch zum Gourmet-Menü? (Welt)
Allzu starke Drinks als Begleiter zu aufwendigen Gerichten gelten oft als vulgär. Nun erkennen immer mehr Spitzenköche das Potenzial im Miteinander von Küche und Bar – denn im Zusammenwirken von Gericht und Getränk entstehen ganz neue Geschmackswelten.
Fachkräftemangel in der Gastronomie: «Ich bin wieder an einem Punkt, an den ich nie zurückwollte»(Paid Content | Zeit)
Über 200.000 Menschen verließen 2020 ihre Jobs in der Gastronomie – nun fehlen sie überall. Vier Menschen erzählen, warum sie trotz widriger Umstände wiederkommen.
Menschenrechte: Aufstand der Wirte: «Kein Katar in meiner Kneipe» (Berliner Zeitung)
Der Kneipen-Besitzer Daniel Voller wird keine WM-Spiele zeigen. Er sagt: „Wir würden uns selber für Heuchler halten, wenn wir mit einer Übertragung Umsatz generieren“.
Kein Katar in meiner Kneipe: Kneipen-Boykott der Katar-WM sorgt für Diskussionen (WDR1)
Das Team einer Kneipe in der Altstadt hatte erklärt, dass es keine Spiele der Fußball-WM in Katar zeigen wird. Damit protestiert es gegen die Arbeitsbedingungen in dem arabischen Land. Größtenteils gibt es positives Feedback, sagen die Kneipenbesitzer.
Love Motels in Brasilien: «Wir wollen hier anders über Sex reden» (Spiegel)
Whirlpools, Geheimgänge und Dildos in der Minibar: Love Motels sind in Brasilien nicht nur ein wichtiger Wirtschaftszweig, sondern auch eine Kulturerscheinung: Wofür ist die Gesellschaft bereit – und was geht zu weit?