PAULI NEVER DIES! Man kann ein Lehrbuch abschaffen. Seine Geschichte nicht.
Es gibt sie noch, die wunderbaren Nachrichten und Geschichten. Das legendäre Bahnhofbuffet Olten wurde wiedereröffnet. Und wer steckt gewissermassen dahinter? Ein alter Bekannter, den man in der Schweizer Gastronomie offenbar nicht so einfach loswird: Eugen Pauli.
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Text: Romeo Brodmann | Bild: zVg | Quelle: SRF Audioreportage 2026
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Der neue Pächter Beat Thommen sagt gegenüber SRF in der Audioreportage: «Den Pauli kenne ich als gelernter Koch in- und auswendig.» Und genau deshalb sei es für ihn eine grosse Motivation gewesen, das Bahnhofbuffet, das einst auch Eugen Pauli führte, wieder zum Leben zu erwecken.
Herrlich!
Während unsere Bildungsstrategen mit bemerkenswerter Gründlichkeit daran arbeiten, die klassische Kochkunde durch Kompetenzraster, digitale Lernplattformen und PDF-basierte Lückentexte zu ersetzen, steht der gute alte Pauli plötzlich wieder mitten im Leben. Nicht als verstaubtes Buch im Regal, sondern als Inspiration für einen Unternehmer, der ein Stück Schweizer Gastronomiegeschichte wiederbelebt.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die einen entsorgen das fachliche Erbe ihrer Branche. Die anderen bauen darauf ein Restaurant wieder auf.
Und genau deshalb freuen wir uns wie kleine Kinder über diese Geschichte. Über Beat Thommen. Über das Bahnhofbuffet Olten. Und vor allem über Eugen Pauli.
Denn eines ist sicher: PAULI NEVER DIES!
Und die Geschichte lässt sich eben nicht mit einem Mausklick löschen.
Zum SRF-Beitrag mit Audioreportage
Zum Geschichte «Pauli - Lehrbuch der Küche» auf Wikipedia
