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Victor Meyer Hotelbedarf AG

Kompetenz rund um die Esskultur
Die Victor Meyer Hotelbedarf AG ist der Branchenleader und erster Ansprechpartner für eine komplette gastronomische Ausstattung, von Table Top über Serviceartikel bis hin zu professionellen Küchengeräten. Nebst kompetentem
und bedarfsorientiertem Kundenservice, verlässlichen Logistikabläufen und herausragendem Preis-Leistungsverhältnis profitieren unsere Kunden von persönlichem Service durch sieben regionale Fachberater im Aussendienst.

Tel +41 41 462 72 72 
info@victor-meyer.ch
www.victor-meyer.ch

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BWT AQUA AG

BWT AQUA AG
BWT Best Water Technology – nachhaltige Wasseraufbereitung

Hauptstrasse 192
4147 Aesch
+41 61 755 88 99
https://www.bwt.com/de-ch/
info@bwt-​aqua.ch

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Hohe Qualität, Termintreue, Nachhaltigkeit und Vertrauenswürdigkeit: Die BWT AQUA AG entwickelt, produziert und vermarktet Wasseraufbereitungsanlagen für Privatpersonen, Hotellerie und Gastronomie, Gewerbe und Industrie, Spitäler und andere Gesundheitseinrichtungen, Bürogebäude sowie Pharma & Biotech an. Unsere Produkte sind individuell auf Ihre Wünsche zugeschnitten. Mit 190 gut ausgebildeten Servicetechnikern können wir ausserdem jederzeit einen fachkundigen und schnellen Service in der ganzen Schweiz gewährleisten.

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Aligro

Demaurex & Cie SA
Av. de la Concorde 6
Case Postale
1020 Renens VD 1

Centrale +41 21 633 36 00
www.aligro.ch

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ALIGRO ist ein unabhängiges Schweizer Familienunternehmen. Im Jahr 1960 eröffnete es den ersten Grossmarkt in der Schweiz.

Das ALIGRO-Konzept ist in der Schweiz einzigartig und richtet sich in erster Linie an Gastronomen und Einzelhändler. Es steht jedoch auch Privatkunden offen, die vom aussergewöhnlichen Sortiment profitieren.
ALIGRO legte schon immer grossen Wert auf die Qualität der Beratung und der Dienstleistungen, die den Kunden angeboten werden. Deshalb kommen die meisten Mitarbeitenden in den einzelnen Sektoren aus der Lebensmittelbranche: Köche, Metzger, Fischhändler oder Bäcker.

Heute umfasst ALIGRO 14 Standorte und beschäftigt rund 1000 Mitarbeitende in der Deutsch- und Westschweiz. Das Unternehmen bietet eine einzigartige Auswahl an Lebensmitteln zu sehr günstigen Preisen an.

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Gehrig Group AG

Gehrig Group AG
Bäulerwisenstrasse 1
CH-8152 Glattbrugg

Tel: +41 43 211 56 56
info@gehriggroup.ch
www.gehriggroup.ch

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Die Gehrig Group ist eine der führenden Anbieterinnen von hochwertigen Profigeräten, Reinigungsmitteln und Serviceleistungen für die Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung und das Gesundheitswesen in der Schweiz. 

Als Teil der Metall Zug Gruppe verbinden wir langjährige Erfahrung mit technologischer Innovation. Unser Ziel: Deine Küche effizient, sicher und wirtschaftlich zu betreiben.

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Electrolux Professional

Electrolux Professional AG
Allmendstrasse 28
CH-6210 Sursee 
+41 41 926 81 81
+41 79 455 99 79
 https://www.electroluxprofessional.com/de-ch/grosskuechentechnik/


Electrolux Professional entwickelt innovative, zuverlässige und energieeffiziente Lösungen für die professionelle Küche. Als erfahrener Partner für Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung und Care‑Einrichtungen unterstützt das Unternehmen Küchenbetriebe dabei, Prozesse zu optimieren, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und eine gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen.

Das Produktportfolio reicht von moderner Kochtechnik über leistungsfähige Kühl- und Gefriertechnik bis hin zu professionellen Spülsystemen. Alle Lösungen sind auf hohe Belastbarkeit, einfache Bedienung und konstante Qualität ausgelegt – auch bei hohem Arbeitsaufkommen. 

Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Ergonomie und Langlebigkeit bietet Electrolux Professional zukunftssichere Grossküchentechnik, die den täglichen Anforderungen moderner Profiküchen gerecht wird und langfristig Betriebskosten senkt.

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15.05.2024
Von: Romeo Brodmann

Kommunikation: «More social, less media. Please take memories, not pictures». Wie Nobelhart & Schmutzig aus The World’s 50 Best Restaurants die Interaktion zelebriert.

Ein gastronomisches Lehrstück, das man gesehen haben müsste. Nobelhart & Schmutzig in Berlin.

____________________________________
Text: Romeo Brodmann | Video: Youtube-Link | Bild: MD Fotografie
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Bild: MD Fotografie | Das Schaufenster von Nobelhart & Schmutzig.
 
Ich hatte freie Bahn zwischen Goldesel und Retourkutsche - so nennen Berliner*innen ihre vergoldete Victoria auf der Siegessäule und die Quadriga auf dem Brandenburger Tor. In Berlin laufen die Vorbereitungen zur Fussball EM. Die dafür gesperrte Strasse des 17. Juni auf diesem knapp drei Kilometer langen Abschnitt entspricht etwa 124’000 Quadratmetern. Da die Fans unmöglich auf dem Asphalt feiern können und die Grüne Annalena Baerbock eine für ihre Louboutins geeignete Unterlage benötigt, wird für diesen einen Anlass die gesamte Fläche mit Kunstrasen aus Plastik ausgelegt, während in Restaurants und Bars wegen dem europäischen Plastik-Trinkhalm-Verbot die Drinks mit Papier-, Glas- oder Metall-Trinkhalmen serviert werden müssen.
Aber gut, ich ging natürlich nicht wegen dieses grünen Unsinns nach Berlin, sondern wegen des Wahnsinns der Kommunikation von Nobelhart & Schmutzig, den Das Pauli Magazin 2021 einst als Lehrstück aufführte. Damals war ihr Schaufenster mit «Who the fuck ist Bocuse» dekoriert. Inzwischen landete das 1-Sterne-Lokal 2022 auf Platz 17., 2023 auf Platz 45. von The World’s 50 Best Restaurants und im April haben sich die beiden Protagonisten Micha Schäfer und Billy Wagner ein neues Menu-und-Preis-Konzept verpasst, auch um die über neun Jahre natürlich gewachsenen Mödeli und Gewohnheiten zu bereinigen. Wagner selbst beschreibt es hier als «weniger fine Dining, mehr casual, es bleibt brutal lokal».
Doch im Grunde ändert sich kaum etwas. Kern ist und bleibt die bewusste, konsequente und total eigene Kommunikation. Die beginnt mit dem «schmutzigen» Schaufenster und einer Klingel. Es wird gewartet, bis man eingelassen und von einer schwarzen Wand empfangen wird. Umso überraschender ist, was dahinter liegt: Ein kompaktes Restaurant, das von einer noblen Theke dominiert wird, welche Küche und Buffet umschliesst und den Kommunikationsprozess auf eine höhere Stufe hebt. Gäste schauen nicht einfach der Küche und dem Service bei der Arbeit zu, sondern auch den anderen Gästen, die immer auch im Blickfeld liegen und die mit Service, Küche und untereinander interagieren.
Es verschmelzen nicht nur Geschmäcker und Aromen, sondern auch die Gespräche der Gäste und Mitarbeitenden in allen Konstellationen. Und alles zusammen wird laufend neu zu neuen Verbindungen verknüpft und in einem einzigartigen Raum zu einem metakognitiven Kommunikations- und Genussprozess verwoben. Es ist sozusagen die kulinarische Kommunikation über die kulinarische Kommunikation. 
Das funktioniert auch sehr gut, weil nach aussen hin ein Kanal von der Kommunikation abgehängt wurde und Gäste sich trotz der gegenseitigen Beobachtung unbeobachtet fühlen können. Fotografieren ist verboten, auf dem Menu-Kärtchen steht: «Schön, dass Sie heute mit dabei sind. Das schönste Kompliment, das Sie Ihrem Gegenüber machen können, ist, das Mobiltelefon lautlos zu stellen, und es in der Tasche zu lassen. More social, less media. Please take memories, not pictures.»
Die Küche ist unglaublich einfach gehalten. Konsequent wird nur verarbeitet, was in Berlin und Umgebung gedeiht. Dieses Gesamterlebnis dürfte der Grund sein, weshalb das Nobelhart & Schmutzig unter den 50 besten Restaurants der Welt aufgeführt ist. Der Dirigent dieses Ensembles ist aber wahrlich Billy Wagner und sein Tanz vor den Gästen. 
Er frage uns, ob wir ein Glas Sekt möchten, wir verneinen und fragen nach der Weinkarte. Die knallt er uns hin und verschwindet. Die Weine auf über 100 Seiten können für manche schon überfordernd sein. Als er wiederkommt, fragen wir nach seiner Empfehlung, eine Flasche Weissen zwischen 70 und 100 Euro im Stile eines grossen Gewächses, aber etwas Anderes. Okay, ja, zugegeben, das ist eine Herausforderung. Er knurrt irgendwas und haut ab. Schliesslich kommt er mit einer Flasche an, ein 26-jähriger Riesling. Es sei ein Restposten, den sie nach dem Tod des Winzers und der Auflösung des Weingutes aufkauften. 85 Euro. Was er in seiner ganzen Kauzigkeit auftischt, ist ein kleines Wunder und seine Kompetenz seht für uns für immer ausser Frage: 1998 Solist, Ried Steiner Hund, Riesling aus Kremstal, 11.5 Vol%. Reif, tiefe Säurestruktur, leichte Salzigkeit im Abgang. Feine Dörrobst- und Quitten-Noten. Leuchtendes Goldgelb, soweit wir das im schummrigen Licht richtig beurteilen konnten.
Falls Sie sich fragen, ob wir bei Das Pauli Magazin jetzt auch Gastrokritik machen: Nein, tun wir nicht. Es ist vielmehr eine Empfehlung an unsere Leser*innen. In einer Welt, in der den Menschen Lehrgänge in Communication Leadership und Storytelling bis zum totalen Overkill zu überbordeten Preisen um die Ohren gehauen werden, könnte eine Reise an die Wurzel von gelebter Handwerks- und Verständigungskultur nutzvoller und günstiger sein.

 

Rechtschreibekorrektur

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